3 Gründe Ihren online Auftritt zu überarbeiten

15. Februar 2017
konzeptschmiede

Sind Sie mir Ihrer Website eigentlich zufrieden? Nein? Warum nicht? Ist sie alt, unübersichtlich oder haben Sie das Gefühl, dass nur Sie selbst wissen wie gut Ihr Unternehmen eigentlich ist? Wir zeigen Ihnen 3 Gründe, die für einen neuen Online Auftritt sprechen.

1. Sie finden Ihre Website furchtbar

altmodische überladene Website

Überladene Seiten sind auch heute noch gängig.

Alle haben eine schönere Seite als Sie selbst. Das mag grundsätzlich stimmen. Designs sind zwar sehr subjektiv schön oder nicht schön. Dennoch gibt es Trends oder Weiterentwicklungen, die Sie kennen sollten. Das heißt nicht automatisch, dass man jedem Trend hinterherlaufen muss und dass jeder Trend auch zum eigenen Unternehmen passt. Aber man sollte wissen, wofür man sich bewusst entscheidet und was man bewusst auslassen kann.

Vielleicht ist Ihre Seite auch schlichtweg „organisch gewachsen„. Es haben sich Inhalte aus verschiedensten Abteilungen angehäuft, die nie kritisch „ausgemistet“ wurden. Zudem fehlt vielleicht eine Priorisierung, da im Laufe der Jahre der Fokus verloren gegangen ist.

Was hier hilft: Eine Content Analyse. Hier arbeiten wir mit online Tools wie zB Sreaming Frog oder Content Insights. Diese zeigen uns, wie viele Inhalte sich bereits angehäuft haben und wie oft diese tatsächlich auch benutzt werden. Dazu sind Daten von Google Analytics sehr hilfreich.

Im nächsten Schritt macht es Sinn, sich noch einmal klar zu verbildlichen, WER denn wirklich die Zielgruppen für Ihre Website sind. Sind es die Mitarbeiter, Kunden, potenzielle Kunden, künftige Bewerber, Investoren…. Die Informationen, die jeder einzelne von ihnen braucht, sind denkbar unterschiedlich. Das bringt uns aber gleich zum nächsten Punkt:

2. Keiner interessiert sich für Ihre Website

Sie stecken viel Zeit und Geld in Texte, Berichte und News rund um Ihr Unternehmen, aber irgendwie scheint das niemanden zu interessieren. Für uns stellen sich damit folgende Fragen:

Wie kommt es dazu?

Angenommen, Sie möchten Ihre Website als Akquiseinstrument einsetzen . Haben Sie sich Site schon einmal mit den Augen Ihrer Kunden angesehen? Finden diese wirklich was sie suchen? Was suchen diese eigentlich? Wissen Sie das?

nutzerfreundliche Websites

Kennen Sie die Userbedürfnisse?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es für die meisten Unternehmen wesentlich leichter ist, aus der eigenen Perspektive zu schreiben. Sprich: Jede Abteilung schreibt, was sie bewegt, bzw. was es Neues gibt.  Doch sehr oft deckt sich das nicht mit dem, was der Kunde gerne möchte. Ihn interessieren vielleicht weder detailgenaue Beschreibungen Ihrer Innovationen noch die Fotos der letzten Firmenfeier. Er braucht zum Beispiel einen schnellen Vergleich Ihrer Produkte mit jenen der Konkurrenz. Hier könnten Sie punkten. Haben Sie diesen ersten Test bestanden, können Sie diesem Interessenten genauere Details immer noch schicken oder als Download zur Verfügung stellen. Dafür ist es aber absolut notwendig zu wissen, was sich Ihre Zielgruppen von Ihrer Seite erwarten.

Was hier hilft: Reden Sie mit Ihrer Zielgruppe und lassen Sie diese auch zu Wort kommen. Das kann in Form von Usability Tests sein. Laden Sie einige Vertreter Ihrer Zielgruppen ein und lassen Sie diese Ihre Website testen. Sie geben einige Beispielaufgaben vor und lassen die Testpersonen laut mitsprechen. Sie werden sich wundern, wie viele wertvolle Inputs, Gedankengänge und Verbesserungsvorschläge Sie hier bekommen werden. Diese Außensicht ist extrem hilfreich für die weitere Entwicklung Ihrer Seite und kann durchaus regelmäßig stattfinden. Auch wenn Sie gerade NICHT unzufrieden mit Ihrer Seite sind.

Woher wissen Sie, dass sich keiner dafür interessiert?

Ist das eine reine Vermutung oder haben Sie konkrete Daten, die dem zugrunde liegen? Ein Datenlieferant könnte hier Google Analytics sein. Hier sehen Sie sehr klar, wie sich die Zahl der Zugriffe auf ihre Seite/n im Zeitverlauf ändert. Sie sehen auch, welche Seiten vorrangig gelesen werden, aber auch welche Seiten kaum jemanden interessieren.

Eine weitere wichtige Information ist die Quelle, von der Ihre Nutzer kommen. Kommen Sie vorrangig über Google? Wenn ja, über welche Suchbegriffe? Kommen Sie über Social Media? Wenn ja welche? Wenn nein, warum nicht? Sind Sie überhaupt auf jenen sozialen Plattformen vertreten, auf denen sich auch Ihre Kunden tummeln?

Was hier hilft: Integrieren Sie ein Analytics Tool in Ihre Website. Auf Basis der Nutzerdaten bekommen Sie viele Hinweise darauf, was Ihre User interessiert und was Sie in Zukunft getrost auslassen können. Sie sehen auch von welchen anderen Seiten User kommen und können kontrollieren, wie sie dort aufscheinen. Davon abgesehen zeigt uns diese Analyse auch, wie hoch der Anteil der Zugriffe über mobile Endgeräte (Handys) ist.

3. Ihre Seite ist mobil nicht optimiert

Dieser Punkt hängt stark mit dem Thema Nutzerfreundlichkeit zusammen. Wenn es Ihren Websitebesuchern nicht möglich ist, schnell auf Ihrer Website jene Infos zu bekommen die sie suchen, und das auf dem Mobiltelefon, dann werden sie ihre Suche innerhalb weniger Sekunden abbrechen und wo anders weitersuchen. Gerade im Web landen Suchende hier schnell bei Ihrer Konkurrenz. Noch dazu, wo Google seit geraumer Zeit jene Seiten bevorzugt, die mobil optimiert sind.

Dame mit Smartphone

Mobil optimierte Seiten sind 2016 ein Muss.

 

Was hier hilft: Gerade wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihren Auftritt einem Facelift zu unterziehen, finden sich zahlreiche Templates für zB WordPress, Joomla, Drupal, die bereits mobil optimiert sind. Wenn diese Standard CMS Lösungen für Sie ein Thema sind, zahlt es sich im Normalfall aus, auf bezahlte Templates zurückzugreifen. Diese werden laufend weiterentwickelt und bieten Ihnen Support. Viele Downloads und viele sehr gute Bewertungen sind hier ein guter Maßstab. Die Kosten für diese Templates liegen im Schnitt bei €40-60. Einer der bekanntesten Marktplätze für Templates ist Themeforest. Die meisten dieser Templates bieten auch eine sehr userfreundliche Suchmaschinenoptimierung. Dieser wiederum hilft Ihren Usern dabei, Ihre Seite schnell zu finden.

 

Fazit

Wir haben hier nur 3 Gründe behandelt, die dafür sprechen, den Online Auftritt kritisch zu hinterfragen. Das heißt nicht, dass es nicht noch weitere Überlegungen geben kann, aber diese 3 erscheinen uns besonders wichtig.

Sollten Sie sich im einen oder anderen Punkt wiederfinden, dann bedeutet das nicht, dass Sie sofort alles auf den Kopf stellen und eine völlig neue Seite entwickeln müssen. Einige Dinge lassen sich auch im laufenden Betrieb gut umsetzen, ergänzen oder streichen.

Wichtig ist es jedoch, das Thema Website als laufendes Projekt zu sehen, den Online Auftritt permanent zu überarbeiten und an die Userbedürfnisse anzupassen. Was gut geht wird weiter ausgebaut, was schlecht geht kommt weg oder wird verbessert. Nur dann können Sie mit dem Online Auftritt auch jene Ziele erreichen, die Sie sich gesteckt haben.

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